…gelangt dann irgendwann auch in die deutsche Fachpresse:

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…gelangt dann irgendwann auch in die deutsche Fachpresse:

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Am Dienstag, den 18. Mai 2010 gab es eine Anhörung bei Gericht in Los Llanos de Aridane mit dem Unternehmer Gabriel Ruiz Romero aufgrund der Inbetriebnahme des Asphaltwerkes ohne Genehmigung. Er erklärte dort, dass die Lizenz für den „Probelauf“ mündlich durch den Bürgermeister erfolgt sei.
Unser Anwalt, D. Felipe Campos, der anwesend war, analysierte dann die existierende Problematik im Aridanetal wegen des Asphaltwerkes und zeigte auf, was es bedeuten könnte, wenn das Asphaltwerk in Produktion geht, z.B. die erheblichen Schäden auf Umwelt und Gesundheit. Er hinterfragte ausserdem, wie man die Einsprüche der Bewohner des Aridanetales ignorieren kann. Denn nur die Anzeige der Plataforma und die massive Gegenwehr hat verhindert, dass hier tatsächlich Asphalt produziert wird.
Fakt ist, dass der Betreiber nichts vorweisen konnte, weder ein Gesundheitsgutachten noch ein Gutachten über die Umweltschäden oder die Schäden für die Landwirtschaft, sondern einzig und allein die mündliche Zusage des Bürgermeisters, dass der Probelauf stattfinden kann.
Der Betreiber konnte die Frage, warum es keine Gutachten seitens des Betreibers gibt, nicht beantworten. Er hatte auch keine Antwort auf die Frage, wie es mit der Einhaltung der europäischen Richtlinien für solche Fabriken aussieht und auch nicht auf die Frage nach den Umweltschäden und die Auswirkung auf die Gesundheit der Anwohner.
Auch die Frage, wie man ein solches Asphaltwerk mitten in ein Wohngebiet bauen kann, wo doch das Gesetz vorschreibt, dass die nächste Ansiedlung von einem Asphaltwerk mindestens 2 km entfernt sein muss, wurde nicht beantwortet.
Realität ist aber, dass das nächste Haus gerade mal 50 m entfernt steht und im Radius von 2 km ca. 7.500 Menschen leben, soziale Einrichtungen und 5 Schulen im fraglichen Bereich stehen.
Felipe Campos stellte nicht nur die mündliche Genehmigung des Bürgermeisters in Frage, sondern auch die Aussage von Stadtverordneten und Technikern. Er stellte auch klar, dass man versuchen wird, diese „Scheusslichkeit“ zu verhindern zusammen mit einer starken Gemeinschaft (der Plataforma), die ihren Unwillen schon in mehreren Demonstrationen ausgedrückt hat.
Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Kommentare, auch hier im Forum.
Links:
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Die Plataforma lebt! Nur: Wenn alles hinter den Kulissen läuft, dann gibt es wenig oder eben nichts zu berichten. Derzeit werden eben Papiere erstellt, ausgetauscht, eingereicht und hoffentlich auch gelesen…
Hier nun ein Artikel über den Anwalt der Plataforma, Felipe Compos und die Probleme der Asphaltanlagen, leider derzeit nur in spanisch
El abogado Felipe Campos analizó en el programa La Trapera de Radio San Borondón la actualidad sobre la problemática existente en Los Llanos de Aridane por la planta de asfaltado de Gabriel Ruiz Romero y afirma que este caso es un auténtico desmadre, que demuestra la impunidad con la que suelen moverse los grandes poderes económicos y expone que se ha demostrado que estaban dispuestos a empezar, porque de hecho empezaron a producir piche, lo que ocurre es que tras las denuncias y la intervención de la Plataforma contra la planta cogieron miedo y pararon la producción…
GOOGLE-Übersetzung:
Der Anwalt Felipe Campos diskutiert in der Radiosendung The San Borondón Trapera heute über die Probleme der Asphaltanlage von Gabriel Ruiz Romero in Los Llanos und behauptet, dass dieser Fall ein echtes Chaos ist, das die Straffreiheit wird demonstriert mit sie neigen dazu, die großen Wirtschaftsmächte und Staaten, die ihre Bereitschaft gezeigt haben, zu beginnen, da begann es tatsächlich zu produzieren Piche bewegen, was passiert ist, dass nach den Vorwürfen und der Intervention der Plattform gegen die Anlage gestoppt hatten Angst und Produktion …
Vielleicht liefert jemand eine weniger schrille Übersetzung, ich pflege sie dann hier ein.
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Hier ein Link zu einem interessanten Artikel (span.) über die Ersetzung der Beutelfilter in einem Zementwerk der Firma CEMEX Alcanar.
Es ist darin die Rede von einer Investition von 4 Millionen Euro. Wahrscheinlich ist diese Anlage viel größer als die von Ruiz Romero aber man bekommt eine Vorstellung von der Höhe der Investitionen um solche Anlagen an derzeitige Rechtsvorschriften anzupassen.
In der Umweltverträglichkeitsstudie zur Anlage von Ruiz Romero wird die Partikeln-Freisetzung von 100 mg/m³ in die Atmosphäre zugestanden.
In dem o.g. Bericht über die neuen Filter wird von aktuellen Maximalwerten von Partikeln von 30 mg/m³ gesprochen. Der neue Filter lässt nur eine maximale Emission 5 mg/m³ Schwebstoffen durch.
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Es ist schwierig, Neues zu berichten, wenn es nichts zu berichten gibt; »Sauregurkenzeit« nennt man das wohl. Hier also der aktuelle Stand, fast genau einen Monat nach unser grossartigen zweiten Demonstration am 27. März:
Die Pressemitteilung erscheint so auch in der aktuellen D’Ocasión.
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Die nächste Bürgerversammlung der Plataforma findet
statt. Felipe Campo, der von der Plataforma beauftragte Anwalt, wird bei dieser Versammlung anwesend sein und uns wichtige Informationen geben. Dass zahlreiches Erscheinen und ein volles Haus der Sache dient, sei nur noch erwähnt.
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Die Plataforma kämpft weiter gegen die Asphalt-Projekte der Gemeinde, die zu irreparablen Schäden für die Einwohner des Aridanetales führen würden.
Wir möchten, dass die Öffentlichkeit weiss, dass wir am 5. Februar 2010 Rechtsmittel gegen die vom Bürgermeisters von Los Llanos de Aridane, D. Juan Ramón Rodriguez Marin, an die Firma Ruiz Romero Firmes y Construcciones S.L. erteilte Baugenehmigung für ein Asphaltwerk im Industriegebiet Callejón de la Gata eingelegt haben.
Wegen der offensichtlichen Absicht des Bürgermeisters, dieses »Attentat« auf unsere Insel und auf die Menschen, die hier leben, weiterhin zu unterstützen, erklärt die Plataforma öffentlich:
Wir werden nicht nachgeben und alles notwendige tun um das Aridanetal erfolgreich von diesen schädlichen Asphaltfabriken zu befreien, die weder Nutzen noch Gewinn für unsere Insel bringen.
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Die »Plataforma« der Bürger gegen den Bau der Fabriken zur Asphaltherstellung im Aridanetal gibt folgendes bekannt:
Wiederholt wurde von bestimmten Politikern im Rathaus von Los Llanos die Behauptung aufgestellt, dass
»die Plataforma (en contra las plantas de asfalto) von politischen sowie wirtschaftlichen Interessen verschiedener politischer Gruppen gesteuert wird.«
Einige Politiker – so haben wir es verstanden – und vor allem diejenigen, die unmittelbar mit der Angelegenheiten der Asphaltwerke befasst sind, vertreten die Meinung, die Organisation der »Plataforma« werde von politischen Interessen gesteuert.
Genau das sollten allerdings weder der Bürgermeister noch die anderen beteiligten Politiker behaupten. Denn einige der gefassten Gemeinderatsbeschlüsse haben weder den Bürgerwillen berücksichtigt, noch haben sie den sich abzeichnenden Konsequenzen die nötige Bedeutung beigemessen.
Vielleicht liegt die Ursache ja bei uns, den Bürgern, die sich damit abgefunden haben, dass die führenden Köpfe in aller Regel schalten und walten wie es ihnen passt. Wir sind zunächst geneigt zu glauben, dass Beschlüsse tatsächlich zum Wohle aller Bürger getroffen werden. Jedoch werden am Ende meist nur die Interessen derer berücksichtigt, die dem eigenen Kreise am nächsten stehen.
(Anm. des Übersetzers: Die bekannte u. berühmte Symbiose von Politik und Wirtschaft)
Die Bürger haben sich daran gewöhnt, sie haben resigniert und setzen sich kaum noch zur Wehr.
Die Asphaltwerke haben allerdings äusserst schädliche Auswirkungen und dementsprechende Folgen für alle Bewohner des Aridanetals. Wer installiert denn schon einen Auspuff direkt in seinem Hauseingang?!
Und nun wundert sich plötzlich mancher, dass die Bürger endlich aufwachen und protestieren. Im Grunde muss man aber sagen: Wir haben es wirklich weit kommen lassen!
Die Mehrheit im Gemeinderat von Los Llanos kann sich offenbar nicht vorstellen, dass Bürger gemeinsam gegen etwas protestieren, was sie als ungerecht und gefährlich für die Gesundheit und für die Entwicklung der Insel erkannt haben. Man hält es dort also offenbar nicht für möglich, dass sich eine Gruppe bilden könnte, die ein gemeinsames Ziel verfolgt; denn hat nicht normalerweise jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen, die meist nicht unter einen Hut zu bringen sind?
Man kann sich dort nicht vorstellen, dass Menschen anfangen, eigenständig zu denken und zu handeln. Demzufolge ist man dort also der festen Meinung, dass die Mitglieder der Plataforma instruiert und manipuliert sein müssen, diese »Herde« müsse von irgend jemandem angführt werden. Und deshalb ist man überzeugt, die Mitglieder und Unterstützer der Plataforma seien politisch beeinflusst.
Mit dieser Einschätzung zeigen die Herrschaften deutlich, dass sie dem Volk weder eigene Intelligenz noch eigene Meinung noch Entscheidungsfähigkeit zugestehen.
Die Anschuldigung seitens der Gemeinde, unsere Interessen seien ausserdem wirtschaftlicher Natur, ist noch schwerer zu verstehen. Woher dieses Argument kommt, ist nicht bekannt und es ist völlig unbegreiflich.
Bei der Plataforma liegt alles offen auf dem Tisch und jeder, den es interessiert, kann es auf unserer Webseite nachlesen. In Wirklichkeit ist es doch so, dass jede/r soviele Euro beisteuert wie er/sie kann, damit wir überhaupt unsere Anliegen gegenüber der Gemeinde mit Hilfe eines Anwalts vertreten können. Wir machen also keinen Gewinn, schon gar nicht in die eigene Tasche, sondern wir zahlen drauf!
Deshalb drücken wir an dieser Stelle unsere tiefste Ablehnung gegen derartige Mutmassungen seitens der Gemeinde aus.
Die Repräsentanten der Plataforma hatten Besprechungen mit den Bürgermeistern von Los Llanos und El Paso und auch mit der Inselpräsidentin, allesamt Mitglieder der Partei der Coalición Canarias. Das gleiche gilt für die lokalen, regionalen, und nationalen Repräsentanten der PSOE, der Partida Popular und dem Centro Nacionalista Canario etc. All diesen Politikern haben wir unser Anliegen vorgetragen: Unterstützung und Hilfe vor der Bedrohung der Inbetriebname der geplanten Asphaltwerke im Industriegebiet am Callejon de la Gata zu erhalten.
In diesem Sinne begrüsst die Plataforma jegliche Art der Unterstützung, gleichgültig aus welchem politischen Lager diese kommen sollte. Unser Einsatz gilt der Erhaltung der Lebensqualität und der Gesundheit aller Einwohner des Aridanetales. Denn alle Einwohner des Aridanetales und auch die Befürworter der Asphaltwerke selbst zählen zu den Betroffenen, die unter diesem Irrsinn leiden würden, falls die Asphaltwerke vor unserer Haustüre gebaut werden sollten.
…die Gesundheit und das Wohlergehen aller Betroffenen zu schützen und zu erhalten, unabhängig von allen politischen und wirtschaftlichen Interessen der regierenden Politiker.
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So langsam kommt La Palma wieder in Gang. Eine Demo an den Weihnachstagen braucht da ihre Zeit, bis sie auch in der D’Ocación gelandet ist. Also: Dort kann man sich die Ausgabe vom 8-1-2010 herunterladen und in Ruhe auf dem Bildschirm lesen; auf Seite zwei, recht unten ist der deutsche Beitrag zu finden.
Wie auf der Partnerseite beschrieben, kann man in Weblogs – also auch hier – zu jedem Artikel einen Kommentar abgeben, das kann dann bis zur Diskussion ausarten.
Ganz allgemein funktioniert das auch hier im Forum. Ausserdem wird dort auch auf ein Forum bei Isla Bonita hingewiesen, in dem man sich seit Herst 2008 zum Thema austauschen kann.
…kann sich auch das Gezwitscher zum Thema abonnieren. Und wer uns seine Email-Adresse zukommen lässt wird zukünftig automatisch über neue Beiträge informiert. Einfacher geht’s fast nicht mehr.
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…und ohne Anwalt, zumal einen guten, geht gar nichts.
Campo de Lucha, San Nicolas.
Wir haben zwischenzeitlich einen Anwalt gefunden und auch beauftragt, ein erster Kostenvoranschlag liegt vor. Wir bitten Sie daher weiter um Ihre Unterstützung, denn für die erste Abschlagzahlung, die wir Ende diesen Monats leisten müssen, fehlen uns noch ca. 7.000 €.
Wir bitten auch alle Mitglieder der Plataforma, an den monatlichen Beitrag von EUR 10,– zu denken und zu überweisen resp. einzuzahlen.
Hier noch einmal unsere
Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane, N.I.F. G 38995007
CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA
2065 0718 17 1400970190