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Bericht: Versammlung 24.06.2010…

Freitag, 2. Juli 2010

…in La Laguna.

Die Versammlung der Plataforma en contra las plantas de Asfalto fand am 24.06.2010 in La Laguna statt, im Gebäude der Asociación de Velia.

Um 20.30 Uhr begrüsste der Präsident Berto Perdoma die Anwesenden und bedankte sich bei den vielen Besuchern für ihr Interesse an der Arbeit der Plataforma.

Tagesordnung

  1. Was bis heute passiert ist
  2. Finanzielle Situation der Plataforma
  3. Politische Situation
  4. Wahl der neuen Sekretärin / Schriftführerin der Plataforma

Zu 1:

Wir alle wissen, dass am 17.03.2010 ein so genannter „Probelauf“ des Asphaltwerkes stattgefunden hat. Der Vorstand der Plataforma hat selbstverständlich sofort reagiert und bei der Guardia Civil, der Policia Local und bei der SEPRONA Anzeige erstattet.

Mit Erfolg, wie wir wissen, denn die Anlage von Ruiz Romero produziert bis heute nicht.

Die zweite Demonstration der Plataforma am 27.03.2010 darf auch als voller Erfolg verbucht werden; es fanden sich genauso viele Leute ein, wie bei der ersten Demo im Dezember 2009.

In Los Llanos fand eine Anhörung bei Gericht statt, wobei sich herausstellte, dass Ruiz Romero für den Betrieb seiner Anlage keinerlei Gutachten vorlegen konnte, weder ein medizinisches oder biologisches und auch keines, das die Umweltbelastung betrifft.

Keine Genehmigung

Eine scvhriftliche Genehmigung für den Probelauf der Asphaltfabrik gibt es auch nicht; auf die Frage des Richters, wer denn eine Genehmigung erteilt habe, kam die Antwort: Der Bürgermeister von Los Llanos hat die Genehmigung mündlich erteilt.

Zu 2:

Die Plataforma hatte bis heute Ausgaben in Höhe von 25.587,00 € für

  • Unseren Anwalt, Felipe Campo
  • Die diversen Gutachten
  • Die Demonstrationen und die Werbung durch Presse, Radio, Plakate usw.

Derzeit besteht ein Guthaben von ca. 3.000 € auf dem Konto der Plataforma und der Vorstand bittet um weitere Spenden.

Bis zum 10.07.2010 muss die schriftliche Hauptklage dem Gericht in Teneriffa vorliegen.

Zu 3:

Jede/r sollte wissen, dass die Plataforma zum einen Anzeige erstattet hat wegen Umweltvergehen im Aridanetal, das hier in Los Llanos bei Gericht liegt und gegen die Genehmigung des Baus eines Asphaltwerkes hier, das in Teneriffa verhandelt wird.

Der gegnerische Anwalt ist übrigens Martino Orozko, der überwiegend für die CC arbeitet. Man sagt, dass er nur für sein Erscheinen 17.000 € in Rechnung stellte. Ein stolzer Preis.

Zu 4:

Der bisherige Sekretär hat wegen Zeitmangel sein Amt zur Verfügung gestellt. Neue Sekretärin und Schriftführerin ist Martina Rasi.

Der Kampf geht weiter!

Zum Schluss sprach unser Pressesprecher u.a. darüber, dass die Astrophysiker vom Roque de Los Muchachos unser Anliegen unterstützen und dass der Bau eines Asphaltwerkes nur der Anfang ist von diversen Umweltsünden hier auf La Palma. Es folgen eine Autobahn, Golfplätze, weitere Hotels usw.

Und er sagte auch: der Kampf geht weiter.

Unser Präsident machte noch einmal deutlich, dass die Plataforma weiter arbeitet, auch wenn man über längere Zeit nichts hört oder liest. Auch jetzt in der Sommerpause ist man nicht untätig; siehe u.a.Termin am 10.07.2010 in Teneriffa.

Er bedankte sich bei allen, die uns bislang unterstützt haben und uns auch weiter unterstützen werden. Denn ohne die Mitglieder und deren Unterstützung, auch der finanziellen, könnte der Vorstand der Plataforma nicht weiterarbeiten.

Wörtlich: „Wir brauchen euch, ohne euch und eure Unterstützung sind wir nichts“.

Versammlung am 24. Juni, La Laguna

Samstag, 12. Juni 2010

Tagesordnung

  • Situation um das Verfahren, Probebetrieb der Anlage von Ruiz Romero
  • Situation um das Verfahren, das entscheiden wird, ob die Anlage legal ist
  • Finanzielle Situation – Rechenschaftsbericht
  • Politische Situation zum Thema
  • Erklärung des Pressesprechers Vicente Ramos
  • Ablösung Sekretär, Wahl neue/e Sekretär/in

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Gerichtstermin ./. Ruiz Romero (2)

Sonntag, 23. Mai 2010

Nachtrag zum Thema aus La Palma Aktuell m.fr.G.

Mittwoch 19.05.2010 19:00 Uhr

Asphalt und kein bisschen weise

Interessante Entwicklung in Sachen “Planta de Asfalto”

Man hörte gar nichts mehr von dem Asphaltwerk, ganz still und starr liegt es da und lässt kein Wölkchen von sich. – Was es mit dieser stillen Ruh auf sich hat, das ist dann doch ziemlich interessant und kommt jetzt erst durch einen Artikel in der Zeitschrift “La Voz de La Palma” ans Licht.

Demnach hat die Anzeige gegen den Betreiber des Asphaltwerkes gefruchtet, der musste gestern vor Gericht aussagen, nachdem man ihm den Vorwurf macht, einen Probebetrieb ohne entsprechende Genehmigung durchgeführt zu haben.

Wir erinnern uns, das war am Montag den 15.3. dieses Jahres, da lief das Werk zum ersten Mal an, dann einen Tag später schickte man sogar erste LKW Ladungen Asphaltmischung nach Los Llanos, um damit den Standstreifen einer Straße zu asphaltieren. – Danach war wieder Ruhe im Werk, bis heute. – Die Plataforma contra el Asfalto reagierte seinerzeit sofort, erkundigte sich zunächst bei der Gemeinde, ob bereits eine Betriebsgenehmigung, oder auch nur eine Genehmigung für den Probebetrieb vorläge. – Beide Papiere waren offensichtlich nicht vorhanden, so brachte man sowohl den Probebetrieb vom 15.3 wie auch den Tag der eindeutigen Produktion ohne entsprechende Genehmigungen zur Anzeige bei der Guardia Civil, welche dann am Folgetag auch erschien, die Feststellung der Zeugen und Aussagen der Plataforma aufnahm, und ein Ermittlungsverfahren einleitete.

Anzeige der Plataforma erfolgreich

Zusammen mit der Anzeige der Plataforma führte das nun dazu, dass gestern der Betreiber des Asphaltwerkes, Gabriel Ruiz Romero, in einer Anhörung vor Gericht Stellung nehmen musste. – Nachdem die Plataforma gerade noch rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt wurde, konnte man auch den Anwalt, welcher die Angelegenheit für die Bürgerplattform vertritt benachrichtigen, und dieser erschien dann auch noch zu der Anhörung.

Dabei kam nun heraus, dass der Betreiber nicht in Besitz einer Genehmigung war, weder für den Betrieb, noch für den Probelauf, allerdings aussagen konnte, dass der Bürgermeister von Los Llanos, Juan Ramón Marín, ihm eine mündliche Genehmigung für den Probelauf gegeben hätte. – Dazu liegt sogar die Aussage des Bürgermeisters vor, dass er diese Zusage tatsächlich gemacht hat, was natürlich eine witzige Angelegenheit ist, und selbst bei uns nicht machbar, dass ein Bürgermeister einfach mündlich Genehmigungen erlässt. – Das kann, und wird wohl auch noch Unannehmlichkeiten für den “Alcalde” der Aridanemetropole geben, immer abhängig davon, welch großes Fass das Gericht hier in Los Llanos aufmachen will.

Alte Geschichten

Da erinnern wir uns wohl auch an Geschichten, wonach man wohl die Konfrontation mit groben palmerischen Seilschaften nicht scheut, mir fällt dabei ein, dass man sich in Los Llanos darum gerissen hat, die Sache um das Genehmigungsverfahren des Apartmenthauses “Los Tarajales” in Puerto de Tazacorte zu untersuchen, und mehr als 20 hochkarätige Honoratioren aus dem Dunstkreis der Coalición Canaria als Beschuldigte lud. – Aber das bleibt abzuwarten, was daraus wird.

Man kann aber wohl aus den weiteren Fragen des Gerichtes schließen, die später vom Anwalt bekannt gegeben wurden, dass gewisses Interesse seitens der Justiz in Los Llanos besteht, der ganzen Angelegenheit weitere Aufmerksamkeit zu schenken.

Gutachten? Nein, danke

Der Betreiber (Ruiz Romero, Anm. R. Schmitz) wurde nämlich auch dazu befragt, ob es denn tatsächlich auch schon zur gewerbsmäßigen Auslieferung von Asphaltmischungen gekommen ist. Ein Umstand welcher von der Plataforma in Bild und Zeugenaussagen ja an die Polizei weitergegeben wurde.

Auch fragte man den Betreiber nach den Umweltgutachten in Sachen Gesundheit und Landschaftsschutz, von denen der Befragte keines beibringen konnte und nun aufgefordert wurde, diese schnellstmöglich nachzureichen.

Noch kein Sieg, aber ein wichtiger Schritt

Alles in allem kann man noch nicht von einem Sieg über den möglichen Betrieb dieses Asphaltwerkes bei Los Llanos sprechen, aber von der Öffnung einer neuen Front, die keineswegs den Fürsprechern des Asphaltwerkes gefallen kann.

Verfahren in Tenerife anhängig

Parallel dazu läuft ja auch noch die Klage auf Tenerife, wo es zwar immer noch keinen Termin gibt, aber nun ist plötzlich die Zeit wieder auf unserer Seite, denn es ist nicht damit zu rechnen, dass nun die Anlage plötzlich wieder in Betrieb genommen wird, nachdem vom Gericht zumindest ein kräftiger Warnschuss an den Betreiber und den Bürgermeister von Los Llanos losgetreten wurde.

Dabei wird auch interessant werden, wie denn das Verhältnis Betreiber zu Lokalpolitik sich entwickelt, denn letztendlich wird da jeder versuchen seinen eigenen Kopf zu retten und das kann in solchen Fällen böse ausgehen, wenn die sich erst einmal anfangen gegenseitig zu beschuldigen und dann versuchen, die Verantwortung loszuwerden.

Nicht nachlassen!

Ein Schritt in die richtige Richtung und auch Beweis für alle Zauderer, die immer behaupten, die Polizei und die Gerichte täten nichts. – Wohl mussten die Mitglieder der Plataforma hier und da und wiederholt anschieben, sonst kann so was schon mal auf eine ganz lange und abschüssige Bank rutschen, aber nun ist die juristische Mühle in Betrieb genommen worden, und das kann uns nur Recht sein.

Links:

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Was geht am Samstag?

Donnerstag, 25. März 2010

Ein Beitrag ausserhalb des Protokolls

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Neue NoAsfalto-Gruppe bei FaceBook

Samstag, 20. März 2010

Wer bereits Mitglied bei Facebook ist kann sich ab sofort in der Gruppe NoAsfalto informieren und beteiligen.

Alle anderen können weiter hier auf der Webseite informelle Nahrung schöpfen, sich neue Nachrichten per Email zusenden lassen und/oder Mitglied bei Facebook werden ;-)

Twittern geht auch

Wer NoAsfalto bei Twitter folgt, wird auch versorgt. Niemand soll ohne Informationen bleiben…

Und auf keinen Fall vergessen:

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Der Schornstein raucht…

Montag, 15. März 2010

…zum ersten Mal bei Ruiz Romero auf der Baustelle.

Es wird Ernst im Aridanetal. Heute um 16.45 Uhr starteten zum ersten Mal die Motoren des Asphaltwerkes Ruiz Romero und ein paar Minuten später stiegen die ersten schwarzen Wolken aus dem Schornstein in den Himmel. Das ganze Spektakel dauerte nicht lange, aber es dauerte lange genug um zu zeigen, was sich hier abspielen wird, wenn wir das nicht stoppen können.

Es ist nicht nur die Luftverschmutzung, mit der die Bewohner des Aridanetales zu kämpfen haben werden. Die Dieselmotoren, mit denen die elektrische Energie zum Heizen und Betreiben der Anlage erzeugt werden sollen, machen einen Höllenlärm und wenn die Mischmaschinen noch dazu kommen, wird es noch einmal lauter.

Die dunklen Wolken…

…aus dem Schornstein machen nicht nur traurig und zornig, sie zeigen auch düster unsere Zukunft im Tal. Alle bösen Ahnungen wie Gesundheitsgefährdung, Kontamination, touristische Zukunft, Gestank und und und – sie kommen hoch.

Ob der Bürgermeister von Los Llanos ich darüber Gedanken gemacht hat, als er die Genehmigung hierfür erteilte? Lohnt es sich, für so etwas den Zorn der Bevölkerung zu wecken? Wohl schon – nur für wen.

Nächstes Jahr sind Wahlen. Und hoffentlich bekommt manch einer dann für diesen Wahnsinn einen Denkzettel.

Doch bis dahin heisst es weiter kämpfen!

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Fantasie ist gefragt!

Freitag, 12. März 2010


Lasst uns auf der Demontration am 27. März ein starkes Zeichen setzen.

Kommt alle zu dieser grossen Demo nach Los Llanos!

Seid kreativ!

Wenn ihr mögt, dann kommt mit Trillerpfeifen, Trommeln und anderen Lärmutensilien. Vielleicht auch in schwarzer Kleidung. Auch eigene Schilder und Spruchbänder sind willkommen (alte Leintücher eignen sich hervorrragend).

Lasst Euch was einfallen!

Und vor allem:

Kommt mit der ganzen Familie, mit Kindern, Freunden,
mit Opa, Oma und Enkeln.

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TEILNEHMEN!

Dienstag, 9. März 2010

Anzeige in der DOcasión, Download (PDF – 1,8 MB)

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Neues Lehrstück i.S. Demokratie

Sonntag, 7. März 2010

Demokratie in Los Llanos ist ein bedrohtes Wesen. – Endlich möchte man sagen, hat man den lokalen Flächennutzungsplan dort im Plenum verabschiedet, damit dieser weiter zur übergeordneten Planungsbehörde in Tenerife zur Kontrolle gesandt werden kann. – Allerdings stimmten die Sozialisten gegen den Plan, denn dieser enthält auch den Golfplatz, welcher zum Teil im Naturschutzgebiet “Tamanca” entstehen soll, wie auch die beiden polemischen Asphaltwerke im Industriegebiet. – Darüber hinaus beklagt man, dass die lokale Korporation den Oppositionsparteien keine Einsicht in die Pläne gewährt hätte, und auch auf Nachfrage, was denn mit den 2.300 Alegaciones gegen den Flächennutzungsplan geschehen wäre, auch keine Antwort erhalten habe. – Deswegen ein klares Nein. – Weniger klar ging das bei der anderen Oppositionspartei ab, die enthielten sich tapfer und demonstrativ der Stimme und wagten es nicht, dagegen zu stimmen. – Die Aussage von Indalecio Pérez, dem Vorsitzenden der anderen Oppositionspartei CCN, über ein Papier, welches wir nicht kennen, können wir nicht abstimmen. – Da läuft einiges schief in Los Llanos, und der Opposition den Einblick in ein solch wichtiges Instrument wie den Flächennutzungsplan zu verweigern, das ist schon ein starkes Stück.

Mathias Siebold :: Samstag 06.03.2010 10:00 Uhr

Anmerkung:

Wie sich die Fälle gleichen. Ob Asphaltwerke oder Flächennutzungsplan: Opposition und Bevölkerung werden übergangen, existieren für die Regierungskoalition nicht.

Lasst uns am 27. März ein starkes Zeichen setzen!

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Versammlung am 26.02.2010

Sonntag, 7. März 2010

Die Versammlung der Plataforma am 26.02.2010 fand dieses Mal in El Paso in der Casa de la Cultura statt. Die Versammlung war gut besucht.

Auch die Presse war da und berichtet (hoffentlich) über unser Anliegen.

Felipe Campo, unser Anwalt, konnte nicht wie angekündigt an der Versammlung teilnehmen. Schuld war mal wieder das Wetter, der Flughafen hatte zum vierten Mal in diesem Winter geschlossen und Filipe Campo konnte von Teneriffa nicht herüber fliegen.

Nach der Begrüssung durch unseren Präsidenten Berto Perdomo und in deutscher Übersetzung durch Herbert Weiss, dem Vizepräsidenten, ergriff der Pressesprecher Vicente Ramos das Wort. Mit wie gewohnt eindrucksvollen Worten liess er die letzten beiden Monate seit der Demonstration am 26.12.2009 revue passieren. Er berichtete auch über die Gemeinderatsitzung am 2.2.2010 im Rathaus von Los Llanos.

Es war allen damals Anwesenden klar, dass das Vorhaben der CCN, die Baugenehmigung zu annullieren, scheitern würde. Es war also kein guter Tag für die Plataforma resp. deren Mitglieder. Dennoch wurde deutlich, dass die Bevölkerung Anteil nimmt: Der Saal war überfüllt, die Presse stand sich gegenseitig auf den Füssen.

Mario Garrido,…

…der Biologe, von der Plataforma mit einem umfassenden Gutachten beauftragt, ergriff danach das Wort. Alles Gesagte hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Die Gutachten, die bisher vorliegen um die Genehmigung für das Asphaltwerk von Ruiz Romero zu erlangen, sind laut Mario Garrido schlichtweg falsch. Die Folien, die er präsentierte, zeigten dies deutlich (Sobald sie vorliegen, werden wir sie hier veröffenlichen).

Mario Garrido machte z.B. deutlich, wie viele Bäume man pflanzen müsste, um alleine das zusätzliche Kohlendioxid absorbieren zu können; welche Auswirkungen die Anlagen für die Gesundheit aller, die hier wohnen, haben würden; wie krebserregend die Abgase sind; und nicht zuletzt: Was es für die Observatorien am Roque de Los Muchachos bedeutet (wollten wir nicht das weltgrösste Teleskop auf La Palma haben?).

Man darf ausserdem nicht vergessen,…

…dass die Asphaltwerke ja nur ein Teil der Probleme sind. Was ist mit den LKWs, die dann ständig mit dem hergestellten Asphalt losfahren? Wie geht man damit um, dass diese Asphaltwerke nicht nur acht, sondern sehr wahrscheinlich 24 Stunden pro Tag produzieren werden? Und denkt eigentlich noch irgend jemand, dass die Autobahn in diesem Zusammenhang keine Rolle spielt?

Finanzezielle Lage

Berto Perdomo wies ausführlich auf die finanzielle Situation der Plataforma hin. An Spenden sind bislang 20.445,81 € eingegangen, die Ausgaben beliefen sich bisher auf 15.019,00 € für Fernsehspots, Radiosendungen etc. und natürlich für den Anwalt.

Das biologische Gutachten, das regulär 9.000 € kosten würde, erstellt Mario Garrido freundlicherweise für 3.600 €. Er hält das Anliegen der Plataforma für so wichtig, das er sich zu diesem Schritt entschlossen hat; das muss einfach erwähnt werden und wir sind dankbar für dieses Entgegenkommen.

Ein weiteres benötigtes Gutachten eines Ingenieurs für Strassenbau wird ca. 9.000 € kosten. Hierzu müssen wir einen Ingenieur vom Festland beauftragen, da sich kein Ingenieur auf den kanarischen Inseln bereit erklären wird, ein derartiges Gutachten zu erstellen. Die Ingenieure auf den Kanaren werden zum grössten Teil von der öffentlichen Hand bestellt und erhalten die Mehrzahl ihrer Aufträge von dort…

Das bedeutet:

Für die weitere Arbeit ist die Plataforma weiterhin dringend auf Eure finanzielle Unterstützung angewiesen. Nur gemeinsam sind wir stark genug und können auf der Insel wirklich etwas bewegen. Das Ausland blickt in steigendem Masse auf uns, Touristenboykott wird im Internet diskutiert.

Wir müssen…

  • …die Menschen schützen
  • …die Insel und ihre Schönheit bewahren
  • …die Qualität von Luft und Wasser schützen

Wir dürfen nicht zulassen, dass schädliche Abgase von Asphaltwerken dies alles gefährden.

Wichtiger Termin: 27.3.

Die zweite Demonstration gegen die Asphaltwerke findet am 27. März um 17 Uhr statt. Treffpunkt wieder am Bauernmarkt, wie gehabt. Sprecht mit allen Nachbarn, Freunden und Bekannten!


Wir dürfen nicht nachlassen.
Wir müssen mehr werden!

Spenden

Für Eure finanzielle Unterstützung noch einmal unsere Bankverbindung:

Einzahlungen bitte auf das Konto:

Asociacion Platafroma En Contra La Instalacion De Plantas de Asfalto En El Valle Aridane,
N.I.F. G 38995007
CODIGO CUENTA: CAJA CANARIA
2065 0718 17 1400970190

Wenn Sie von Deutschland aus etwas überweisen möchten:
IBAN: ES43 2065 0718 1714 0097 0190
BIC / SWIFT: CECA ESMM 065

Wir danken Euch für jeden Euro!

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